IE Expo China 2019

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Sprungbrett in Asiens Umweltmarkt

Die Wirtschaftskammer Österreich fördert einen Länderpavillon auf der IE expo China in Shanghai – bis zum 25. Januar 2019 können sich interessierte Unternehmen noch anmelden. | (c) Messe München

Vom 15. bis 17. April 2019 verwandelt sich das Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) erneut zum Marktplatz für Umwelttechnologien: Rund 2.000 Aussteller werden zur IE expo China, Asiens führender Branchenplattform, in Shanghai erwartet. 

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Sie ist die erfolgreichste Tochterveranstaltung der Münchener IFAT: die IE expo China. Auch für die kommende Ausgabe im April nächsten Jahres setzt die Messe ihren Erfolgskurs weiter fort. Die Veranstalter öffnen erstmals 13 Messehallen (2018: 11) für die Teilnehmer. Katharina Schlegel, Projektleiterin der IFAT-Auslandsmessen bei der Messe München: „Das Interesse von Technologienanbietern an der IE expo China steigt unentwegt. Vor diesem Hintergrund haben wir die Ausstellungsfläche weiter erhöht – auf 150.000 Quadratmeter. Das ist eine Steigerung um 17 Prozent. Wir erwarten um die 2.000 Aussteller.“

Dabei kommt die gestiegene Nachfrage nicht nur aus China. Schlegel weiter: „Auch internationale Unternehmen wollen immer stärker von der Wirtschaftskraft des asiatischen Umweltmarktes profitieren und nutzen die IE expo China als Sprungbrett.“ 2018 kam knapp ein Viertel (24 Prozent) der 1.762 Aussteller von außerhalb Chinas.

Green Fence-Politik 

Die zahlreichen Initiativen von Seiten der chinesischen Regierung unterstützen den Aufschwung der Messe: Eine am 1. Januar 2018 eingeführte Umweltsteuer („Environment Protection Tax Law“) bittet beispielsweise Unternehmen zur Kasse, die zur direkten Verschmutzung von Luft-, Wasser-, Abfall- und Lärm beitragen.

Gleichzeitig schränkt das Land seit 2017 die Einfuhr diverser Abfallarten ein – mit dem Ziel die eigene Recyclingwirtschaft neu aufzustellen und auszubauen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Abfall- und Metallwirtschaft rund um den Globus bei Einfuhr und Verarbeitung von Unmengen von Kunststoff-, Papier-, Metall- und anderen wiederverwertbaren Abfällen in zunehmendem Maß auf China verlassen. Das im Februar 2018 in Kraft getretene „National Sword-Programm“ hat erhebliche Beschränkungen der globalen Abfallwirtschaft zur Folge. 24 Abfallarten wurden mit einem Importverbot belegt und für andere gelten deutlich strengere Standards für den Verschmutzungsgrad. Der Reinheitsgrad bei Kunststoffabfällen, Zorba und anderen Metallen wurde sogar auf 99,5 Prozent erhöht. Diese von China begonnene „Green Fence-Politik“ verfolgt jedoch mehrere Ziele. Nicht nur die Importabfälle sollen minimiert werden, auch die inländischen Abfall-Verwerter werden strenger kontrolliert und auf Einhaltung der Umweltvorschriften überprüft. Dafür benötigen die 1.800 Betriebe in der chinesischen Abfallbranche entsprechende neue Technologien samt Know-how.

Österreich in Shanghai vertreten

Für das kommende Jahr haben sich zahlreiche internationale Key Player ihre Messeteilnahme bereits gesichert, darunter Aerzen, Affilor, die Aqseptence Group, Endress & Hauser, Grundfos, Netzsch, Putzmeister, Watropur Sludge Dryer und Wilo. Mit Andritz, Redwave Environmental Technology, Scan Messtechnik und Taicang Agru Plastics sind auch österreichische Branchengrößen auf der IE expo China 2019 vertreten.

Zudem fördert die Wirtschaftskammer Österreich einen Länderpavillon auf der Messe; bis zum 25. Januar 2019 können sich interessierte Unternehmen noch anmelden, um gemeinsam unter dem Dach Österreichs in Shanghai auszustellen. Informationen gibt es unter www.ie-expo.com/exhibitors/pavilions.

IE expo in Guangzhou und Chengdu

Die IE expo China ist nicht die einzige Gelegenheit, sich im kommenden Jahr dem chinesischen Markt zu präsentieren. Mit zwei weiteren, regionalen Veranstaltungen ist die IFAT im Reich der Mitte vertreten: Die IE expo Guangzhou präsentiert im gleichnamigen Guangzhou vom 18. bis 20. September 2019 maßgeschneiderte Umweltlösungen für Südchina. Davor feiert die IE expo Chengdu in der 15-Millionen-Einwohner-Metropole Chengdu Premiere und zeigt vom 27. bis 29. Juni 2019 erstmals Technologien für den westchinesischen Markt.

Zusätzlich zur Weltleitmesse IFAT verfügt die Messe München über eine breite Kompetenz in der Organisation weiterer, internationaler Umwelttechnologiemessen. Dazu zählen die IE expo Messen in China, die IFAT Africa in Johannesburg, die IFAT Eurasia in Istanbul sowie die IFAT India in Mumbai. Daneben ist die IFAT strategischer Partner der „Fenasan“ und der Waste Expo Brasil in Brasilien. Zusammen bilden die IFAT-Messen das weltweit größte Netzwerk für Umwelttechnologien.

Mehr Informationen zur IE expo China unter ie-expo.com

Kommende IFAT-Messen:

IFAT Eurasia: 28.-30. März 2019, Istanbul

IE expo China: 15.-17. April 2019, Shanghai

NEU: IE expo Chengdu: 27.-29. Juni 2019, Chengdu

IFAT Africa: 9.-11. Juli 2019, Johannesburg

IE expo Guangzhou: 18.-20. September 2019, Guangzhou

IFAT India: 16.-18. Oktober 2019, Mumbai

IFAT: 4.-8. Mai 2020, München

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