Niederösterreichischer Abfallwirtschaftspreis 2019

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Ing. Leopold Poyß, Ing. Gabriele Pipal, NÖ Landtagspräsident Mag. Karl Wilfing, Markus Punz (Gemeindeverband für Umweltschutz u. Abgabeneinhebung Bezirk St. Pölten), Michael Beitl (Start-up Kern Tec), Johann Kutterer (Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.), 2 Lehrerinnen der Schule SZE St. Pölten HLW, KommR Ing. Gerhard Schauerhuber, Spartenobfrau KommR Ingeborg Dockner, KommR Vizepräsident Ing. Josef Breiter | (c) Wirtschaftskammer Niederösterreich

Die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Niederösterreich versammelte am 24. April 2019 im Zuge des Abfallwirtschaftspreises erstmalig die smartesten Köpfe aus Niederösterreich, um zahlreiche Projekte mit der Trophäe „Skarabäus“ zu prämieren.

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Kreativität, Innovationskraft und nachhaltige Lösungen: Das war der Grundgedanke des ersten Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreises, um smarte Projekte mit dem „Skarabäus“ auszuzeichnen, die einen nachhaltigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Entwicklung der Abfallwirtschaft in Niederösterreich leisten. In der historischen Burg Perchtoldsdorf fand am 24. April 2019 die Preisverleihung des Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreises 2019 statt, um feierlich die Preisgelder, Trophäen und Urkunden an die Gewinner und Nominierten zu überreichen. Von einem stilvollen Empfang mit Aperitif und Fingerfood über eine spannende Verleihung, moderiert von Norbert Oberhauser, mit musikalischem Show-Act bis zum anschließenden Buffet & Flying Dinner, wurde ein stimmungsvolles und kulinarisches Programm geboten.

Mit zahlreichen exklusiven Gästen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. KommR Ing. Gerhard Schauerhuber, Obmann der Fachgruppe „Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“ der Wirtschaftskammer Niederösterreich, freut sich über die innovativen Einreichungen: „Wir veranstalteten den Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis, um Aufmerksamkeit für das Thema Abfallwirtschaft zu schaffen und nachhaltige Lösungen in Niederösterreich zu kreieren. Umso mehr freut es uns, wenn so großes Interesse besteht und voller Einsatz und Innovationskraft bei den eingereichten Projekten zu sehen war.“

Innovative Projekte der Zukunft

In der Kategorie „Betriebe“ freute sich die Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. über den 1. Platz. Anstatt Baurestmassen auf Deponien zu lagern, schließt das Unternehmen den Kreislauf des Gesteins und verwendet dieses als Rohstoff zur neuerlichen Betonerzeugung.

Die SZE St. Pölten HLW wurde in der Kategorie „Bildungseinrichtungen“ als Bestplatzierter prämiert. Frei nach dem Motto „#Nicht pennen, Müll trennen“, entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein Konzept zur Umsetzung einer verbesserten Abfallvermeidung und -trennung an der Schule. Von Hinweisschildern für doppelseitiges Kopieren bis zu Waste-Control Blättern für eine korrekte Mülltrennung wurden effektive Maßnahmen für einen nachhaltigen Schulalltag getroffen.

Mit dem Projekt „Gebt den Kindern kein Kommando – denn sie wissen was sie tun“ wurde der Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung aus dem Bezirk St. Pölten in der Kategorie „Öffentliche Einrichtungen“ mit der Ersatzplatzierung ausgezeichnet. Um Kinder für die Abfalltrennung zu gewinnen, wurde ein kreatives Malheft mit einem Müllmaskottchen ins Leben gerufen, um Kinder so früh wie möglich und intuitiv, anzusprechen.

Wertvolle Nährstoffe durch „Abfall“

Über den Sieg für den Sonderpreis, darf sich Start-up Kern Tec freuen. Die Jungunternehmer haben eine Technologie entwickelt, welche erstmals eine Spaltung, Sortierung und Blausäure-Behandlung von Samen und Kernen ermöglicht. Diese werden demnach als Nahrungsergänzung in Müslis und Riegeln, püriert als Pendant zu Marzipan in der Backindustrie oder gepresst als Öl, eingesetzt und somit effektiv wiederverwendet, anstatt im Abfall zu landen.

Mit dem Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis 2019 wurde somit der erste Schritt für eine nachhaltige Zukunft in Niederösterreich gesetzt. Um auch bei der Abschlussveranstaltung auf einen starken Umweltgedanken zu setzen, wurde die gesamte Veranstaltung mit dem Österreichischen Umweltzeichen als Green Event & Meeting zertifiziert. Dabei waren wesentliche Faktoren die Verwendung umweltfreundlicher Produkte, Energieeffizienz, Ressourcen- und Abfallmanagement sowie regionale Wertschöpfung. Vom Catering bis zur Blumendekoration wurde bei der gesamten Veranstaltungsplanung auf Nachhaltigkeit gesetzt.

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