VTA-Technologie gegen Mief aus dem Kanal

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Intelligente Lösung zur Geruchseliminierung

VTA Erdtank zur Lagerung und Dosierung der Systemprodukte für die Geruchsbekämpfung. (c) VTA

Der letzte Sommer hatte auch seine Schattenseiten: Aus vielen Kanälen drang penetranter Gestank. Schuld daran waren Faulungsprozesse im Abwasser, die durch hohe Temperaturen und Trockenheit gefördert werden. In zahlreichen Rathäusern liefen die Telefone heiß: Bürger beschwerten sich über Mief aus dem Kanal. Das Unternehmen VTA hat mit seinen „Geruchskillern“ das hartnäckige Problem schon in vielen europäischen Städten beseitigt.

In vielen Fällen ist der Hauptgrund für Geruchsbelästigungen aus der Kanalisation Schwefelwasserstoff (H2S). Das Gas entsteht beim Abbau von Abwasserinhaltsstoffen aus Kommunen und Industrie in anaerobem Milieu. Diese Bedingungen, das heißt die Abwesenheit von Sauerstoff, treten verstärkt dann auf, wenn es in trockenen Wetterperioden zu langen Stehzeiten des Abwassers kommt.

Geruch und Korrosion

Der Schwefel liegt im Abwasser vorerst häufig als Schwefelverbindungen oder in den Aminosäuren Cystein und Methionin der Eiweißverbindungen vor. Erstere stammen aus der Entschwefelung des Trinkwassers, die Eiweiße oft aus der Lebensmittelindustrie. Schwefel metabolisierende Bakterien wandeln diese Verbindungen in H2S um. Es riecht nicht nur nach faulen Eiern, H2S ist zudem auch giftig. Schließlich kann es an der Sielhaut Schwefelsäure zu Schwefelsäure (H2SO4) umgewandelt werden, die hoch korrosiv ist und Beton und andere Werkstoffe in der Kanalisation angreift.

Die wirkungsvollste Kombination

Eine Möglichkeit der Geruchsbekämpfung besteht in der Fällung der Sulfidionen mit zweiwertigem Eisen. VTA Katafix® heißt das Eisen(II)chlorid (FeCl2) haltige Systemprodukt, das VTA dafür entwickelt hat. Der Schwefel wird als Eisensulfid-Niederschlag effektiv gebunden. Ein weiterer Ansatz ist die Schaffung eines anoxischen Milieus, in dem der Sauerstoff durch Einbringen von Nitrat (NO3-) den Schwefelmetabolismus der Bakterien gar nicht erst aufkommen lässt. Das Nitrat-Systemprodukt VTA® Dolomin verhindert so die Entstehung von neuem H2S. Das Wirkungsvollste ist eine Kombination von beiden Mechanismen, die in VTA Calcoferrit® verwirklicht ist. Das Zusammenspiel von Eisen und Nitrat ist die ideal intelligente Lösung für Geruchsprobleme. Auch andere Geruchsstoffe wie Amine und Mercaptane werden effektiv bekämpft. Zusätzlich können durch den VTA Erdtank die Systemprodukte an günstigen Stellen gelagert und dosiert werden. Die Dosiermenge kann mit Mess- und Regeltechnik optimal eingestellt werden.

Stellungnahmen

„Das vieldiskutierte Thema von Kanal-Gerüchen in den Städten – vor allem im Sommer – ist heutzutage aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht durch kompetente Planung und den gezielten Einsatz von Technologien leicht in den Griff zu bekommen“, erklärt der Abwasserexperte Matthias Barjenbruch, Leiter des Fachgebiets für Siedlungswasserwirtschaft an der TU Berlin.
„Unsere Lösungen gegen Gerüche aus dem Kanal eignen sich für kleinere Orte ebenso wie für Großstädte. Sie erweisen sich in der Praxis als hochwirksam, mit geringen Kosten“, betont VTA-Geschäftsführer Ulrich Kubinger.

VTA Schwefelwasserstoff- Sonde zur Messung der Gaskonzentration. (c) VTA
Wirkmechanismus der VTA „Geruchskiller“: Während das VTA Dolomin® die Neubildung des Sulfides unterbindet, fällt VTA Katafix® vorhandenes Sulfid aus. VTA Calcoferrit® vereint beide Strategien zur Geruchseliminierung. (c) VTA

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